3.2 Energiemanagement im Stadtquartier

3.2.1 Building to Grid

3.2.2 Energieaustausch zwischen Gebäuden

3.2.3 Intelligente Vernetzung der Energiezentralen der Stadt (z. B. Kläranlage und PV)

3.2.4 Mikronetze (Strom) / virtuelle Kraftwerke und rechtliche Rahmenbedingungen

3.2.5 übergeordnete Intelligenz für Regelung von Speicherung, Verbrauch, Versorgung auf Quartiersebene

3.2.6 Energiemanagement in Quartieren

  1. Infrastrukturoptimierung
  2. Integrierte Energie- und Informationsnetze als Enabling Technologien für neue Dienstleistungen
  3. User Awareness: Monitoring und Motivation, Beteiligung der NutzerInnen
  4. Entwicklung von Technologien und Dienstleistungen für Eigenverbrauchsoptimierung auf Gebäude- und Quartiersebene

3.2.7 Energetische Integration von Speichern und Lastmanagement

  1. Gebäude als Speicher
  2. Wärmepuffer
  3. E-Fahrzeuge
  4. Wasser
  5. Entwicklung neuer Speichermedien

3.2.8 Strategien zur Effizienzsteigerung von Stadtnetzen unter Einbeziehung neuer Erzeugungs- und Lastflexibilitäten

3.2.9 Lastmanagement mit Funktionen in Gebäuden

3.2.10 kommunale Infrastrukturen als Hybrid-Stromspeicher

3.2.11 Kombination von Wärme aus erneuerbaren Energien mit bestehenden Fernwärmenetzen (Abwärme, Geothermie) und Speichertechnologien

3 thoughts on “3.2 Energiemanagement im Stadtquartier

  1. ECODESIGN company

    Die Einführung von intelligenten Stromzählern (Smart Meter) und Energie-Monitoring-Systemen schreitet vor allem durch die Unterstützung der Europäischen Union zügig voran. Smart Meter werden überwiegend von Regierungsbehörden und/oder Energieversorgern gekauft und installiert. Es ist anzunehmen, dass zukünftig Millionen von Smart Metern jahrzehntelang im Einsatz sein werden. Der Eigenenergieverbrauch von Smart Meter Systemen unterliegt starken gerätespezifischen Schwankungen und steht in direktem Zusammenhang mit der verwendeten Technologie und der Gerätekonfiguration. Derzeit findet eine parallele Diskussion über Home-Monitoring, Heimautomatisierungs- Systeme sowie Smart Meter und Smart Grids statt.

    Es empfiehlt sich jedoch eine sorgfältige Prüfung der verwendeten Technologie, um die Auswirkungen des eigenen Energieverbrauchs verstehen zu können und folgend die Herstellung von effizienten Geräten, mit einem möglichst geringen Eigenenergieverbrauch ermöglichen zu können.
    Eine aktuelle Studie, welche europaweit die gesamte Energiekette von Smart Meter und Feedbacksystemen -exklusive „Head-End“ Stationen – für insgesamt 257 Millionen Haushalte untersucht hat, kam unter der Annahme, dass es sich bei 80% der Haushaltsgeräte um 1-phasige und bei 20% der Haushaltsgeräte um 3-phasige Meter handelt, zu dem Ergebnis, dass dies im extremsten Fall, einem Energiebedarf von 30 000 GWh pro Jahr entspricht. Pro Haushalt, wäre das umgerechnet ein Energiebedarf von 12 Watt für Smart Meter und Feedbacksysteme. Diese 12 Watt an zusätzlichem Energiebedarf pro Haushalt würde der 29-fachen Energieleistungen des Donaukraftwerk Freudenau entsprechen, welches ein jährliches Regelarbeitsvermögen von 1052 GWh besitzt.

    Eine Methode ist erforderlich, um den Energieverbrauch von Smart Metern messen und bewerten zu können. Insbesondere im Hinblick, auf die Beurteilung der Gesamteffizienz einzelner Geräte um Interdependenzen mit System-Design-Parametern analysieren und einschätzen zu können. Einheitliche politische Rahmenbedingungen, welche Richtlinien sowie Maßnahmenkombinationen in Bezug auf Smart Meter und Energie-Monitoring-Systeme erläutern, sowie klare Richtungen über eventuelle gesetzliche oder technische Anpassungsmaßnahmen vorgeben sind notwendig.

  2. Helmut Strasser

    Punkt 3.2.3 ist ident mit Punkt 3.1.1.
    Energiemanagement / Monitoring im Stadtquartier: wer macht das zukünftig? Ist das die Aufgabe des Energieversorgers, der Stadt, selsbt organisiert (und finanziert durch wen)?

  3. Stadt Wien, Magistratsabteilung 20

    Thematische Ergänzung: Regulierungsrahmen für Energienetze der Stadt der Zukunft – welche Anreize müssen gesetzt werden (zB. für einen „Energieschwamm“ Stadt)?

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